Schlagwort-Archiv: Studien

Setzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein. Zum Beispiel bei „falschen“ PR-Studien als Verkaufsinstrument!

1Shares
(von Bernhard Kuntz, PR-und Redaktionsbüros, Die ProfilBerater, Darmstadt, 8.11.2011 Unternehmer.de)
.
Immer wieder liest man in den Printmedien, Expertenaussagen und Studienergebnisse, bei denen eigentlich jeder mit etwas gesundem Menschenverstand sofort sagen müsste: Das kann nicht stimmen. Trotzdem werden diese „Zahlen“ nicht nur publiziert, sie werden zuweilen sogar jahrzehntelang rezitiert.

Am 21. September teilte der Manager des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 Horst Heldt mit: “Unser Cheftrainer Ralf Rangnick ist wegen Burn-out zurückgetreten.” Und Rangnick selbst ließ verkünden: „Mein derzeitiges Energielevel reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein und insbesondere die Mannschaft und den Verein in ihrer sportlichen Entwicklung voranzubringen.“

Für Deutschlands größtes Boulevardblatt, die Bild, war dies drei Tage später ein Anlass, sich in ihrem Aufmacher-Artikel mit der „Volkskrankheit Burn-out“ zu befassen. Laut Expertenangaben, so konnte man in der Bild-Ausgabe lesen, leiden in Deutschland neun Millionen Menschen an dieser Krankheit. Oder anders formuliert: In Deutschland ist inzwischen mehr als jeder Neunte Burnout-erkrankt. Geht man davon aus, dass Kinder und Rentner eher selten ein Burn-out packt, dann bedeutet dies: Circa 23 Prozent aller Erwerbstätigen, sprich fast jeder vierte, leidet unter einem Burn-out.

Deutschland – einig Krankenland
Welch ein Blödsinn! Es mag ja sein, dass jeder Vierte mehr oder minder häufig Befindlichkeitsstörungen hat, doch nicht jedes Zipperlein ist ein Burn-out. Wer solche Zahlen in die Welt hinausposaunt, handelt unverantwortlich. Denn er nimmt weder die Burn-out- Erkrankten selbst, noch deren Erkrankung ernst. Und er trägt mit dazu bei, dass sich nicht nur in der Allgemeinheit, sondern auch bei manch Unternehmensführer der Gedanke verfestigt: „Das sind doch alles Weicheier. Statt zu jammern, sollten die sich mal zusammen reißen.“

Hierzu trägt auch bei, dass bezogen auf andere Erkrankungen ähnlich absurde Horrorzahlen verkündet werden. Addiert man zu den Burn-out-Zahlen zum Beispiel die Zahlen der Männer und Frauen hinzu, die nach „Expertenaussagen“ an irgendwelchen anderen psychosomatischen Erkrankungen oder an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Bewegungsapparats leiden, dann fragt man sich: Warum öffnen die Betriebe morgens eigentlich noch ihre Tore? Bei so vielen Kranken kommt doch ohnehin niemand.

Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?
Immer häufiger liest man in den Medien auf „Expertenaussagen“ oder „Studienergebnissen“ beruhende Zahlen, bei deren Lektüre eigentlich bei jedem mit gesundem Menschenverstand alle Alarmglocken läuten müssten: Da stimmt doch etwas nicht! Trotzdem werden die Zahlen von Redakteuren vieler Zeitungen publiziert, ohne dass diese sich vorab fragen: Wie kamen die Zahlen zustande? Sind sie realistisch? Und was das wichtigste ist, ohne sich zu fragen: Welcher Interessenverband oder -vertreter hat diese Zahlen in die Welt gesetzt? Oder: Welcher Hochschullehrer hat hier unter dem Mantel der wissenschaftliches Unabhängigkeit mal wieder eine „Studie“ fabriziert, die in erster Linie ihn selbst promoten und seinen Geldbeutel füllen soll?

Das ärgerliche an solchen interessengeleiteten „Studien“ ist nicht nur, dass deren „Ergebnisse“ von vielen Printmedien unreflektiert publiziert werden, gemäß der Maxime: Was über den Dpa-Ticker läuft oder von einem Hochschul-Institut versandt wird, wird schon stimmen. Mindestens ebenso ärgerlich ist, wie oft die „Studien-Ergebnisse“ danach rezitiert werden – zum Beispiel in den Fachartikeln und Broschüren von Beratern. So wird man zum Beispiel die BILD-Expertenaussage „inzwischen ist jeder Neunte in Deutschland Burn-out-erkrankt“ in absehbarer Zeit gewiss auf den Webseiten und in den Broschüren zahlreicher Coaches und Berater wiederfinden, die mit dieser Aussagen ihren potenziellen (Firmen-)Kunden darlegen möchten, wie wichtig es ist, in diesem Bereich präventiv aktiv zu werden …. und ihre Leistungen zu kaufen. Einen Gefallen tun sich diese Präventionsspezialisten hiermit nicht. Denn anders als von manchem Berater vermutet: Die Entscheider in den Unternehmen sind nicht blöd. Sie erkennen in der Regel spätestens auf den zweiten Blick: „Das kann nur Nonsens sein.“ Und ein Berater, der solche Zahlen unreflektiert publiziert? Er hat sich in ihren Augen damit selbst diskreditiert.

Die eine schreibt vom anderen ab
Wie langlebig zuweilen „Studienergebnisse“ sind, sei an einem Beispiel illustriert. Seit mindestens zwei Jahrzehnten liest man in jedem zweiten Beraterartikel zum Thema Projekt- und Changemanagement, dass laut wissenschaftlichen Untersuchungen, jedes dritte Projekt in Unternehmen scheitere. Dass man dabei nie erfährt, um welche wissenschaftlichen Studien es sich handelt, ist kein Zufall. Denn ein Berater übernimmt diese Aussage vom anderen und zitiert sie fleißig weiter. Und dies, obwohl auch bei ihr jeder das Innenleben von Unternehmen nur ein wenig kennt, sofort erkennen müsste: Diese Aussage kann nur Blödsinn sein. Denn, wenn tatsächlich jedes dritte Projekt scheitern würde, dann wären die Betriebe längst pleite. Es mag ja sein, dass bei jedem dritten Projekt, die Ziele nicht alle voll erreicht werden oder die Zeit- und Budgetvorgaben nicht eingehalten werden. Aber die Aussage, dass jedes dritte Projekt scheitert, ist zumindest in Zeiten, in denen die Projektarbeit die Regelarbeitsform in vielen Unternehmen ist, schlicht Nonsens. Und wer sie re-zitiert, beweist nur: Er hat vom Innenleben der Betriebe keine Ahnung.

Wie unreflektiert auch die Fach- und Wirtschaftspresse oft Studienergebnisse publiziert, sei an einem weiteren Beispiel illustriert. Im August/September waberte eine Studie von einem auf das Personalmanagement spezialisierten BWL-Professor durch die Medien, deren Kernaussage lautete: Wenn die operativen Ergebnisse stimmen, akzeptieren die Unternehmen auch ein „schlechtes Führungsverhalten“ ihrer Führungskräfte. Eine Folge hiervon seien „innere Kündigungen“ seitens der Mitarbeiter, was für die Unternehmen mit immensen Kosten verbunden sei, schrieb zum Beispiel die Financial Times. Und die Ursache hierfür sei: Oft seien die Führungskräfte falsch ausgebildet. Sie „haben aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz Karriere gemacht, sind aber nicht als Führungskraft ausgebildet“, zitiert zum Beispiel die Fachzeitschrift “Manager-Seminare” den Studienleiter.

Von (Unternehmens-)Führung wenig Ahnung
Beim Lesen der zahlreichen Berichte über diese Studie, schüttelte gewiss manch Unternehmensführer den Kopf und dachte: So etwas können nur Leute schreiben, die von (Unternehmens-)Führung keine Ahnung haben und immer noch denken, Führung sei ein Selbstzweck. Denn welche Aufgabe hat eine Führungskraft? In erster Linie muss sie sicherstellen, dass ihr Bereich seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet und die gewünschten Zahlen/Ergebnisse liefert.

Also kann aus Unternehmenssicht eine Führungskraft, die die gewünschten Ergebnisse liefert, so schlecht nicht sein. Warum sollte sich das Unternehmen also von ihr trennen, wie dies besagter Hochschullehrer mit folgender Aussage indirekt fordert: Für 80 Prozent der Unternehmen sei ein „schlechtes Führungsverhalten“ kein Anlass für eine Trennung, während dies bei einem schlechten Ergebnis bei 42 Prozent der Unternehmen durchaus der Fall sei.

Offen bleibt bei besagter Studie auch: Wie kommen die guten Ergebnisse überhaupt zustande, wenn das Führungsverhalten der Führungskraft so schlecht ist, dass die Mitarbeiter „innerlich kündigen“? Hat die Führungskraft, als „lonely heroe“ die Leistung allein erbracht, während die Mitarbeiter vor sich hin dösten? Wohl kaum!

Irgendetwas kann an dieser Studie nicht stimmen – zumindest wenn man auf ihre Ergebnisse aus der Perspektive eines Unternehmensführer blickt. Wenig überraschend ist es denn auch, dass der Studienverfasser zumindest an einem Institut beteiligt ist, das exakt dort Beratungsleistungen anbieten, wo die „Studie“ Defizite konstatiert. Ein Prosit auf die Unabhängigkeit der Wissenschaft!

Quelle: von Bernhard Kuntz, PR-und Redaktionsbüros, Die ProfilBerater, Darmstadt, 8.11.2011 Unternehmer.de

Anmerkung Autor Uwe Melzer:
Bleiben Sie beim Marketing und Ihren eigenen Presseartikeln immer bei der Wahrheit. Das zahlt sich langfristig aus. Stellen Sie selbst fest, wie viele unwahre Behauptungen heute in der Werbung verbreitet wird. Es ist ein Wunder, dass zumindest ein Teil der Bevölkerung diese Unwahrheiten oder vorsichtig ausgedrückt „Übertreibungen“ noch glaubt und tatsächlich auch kauft. Aber irgendwann merkt auch der „Dümmste“, dass falsche Werbeaussagen nicht stimmen. Er wird sich dann langfristig vom Produkt verabschieden.

Mehr von Autor Uwe Melzer lesen Sie im Buch:„50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben“.


WISSEN Agentur
Rettung für Deutschland
WISSEN Agentur
Mittelstandsberatung
Ganzheitliche Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten:
Motivation, Coaching, Marketing, Verkauf und IT
Uwe Melzer
Kandelweg 8
D-78628 Rottweil
Telefon: 0741 / 9422663
Fax: 0741 / 57067
Mobil: 0176 – 82119985
E-Mail: info@wissen-agentur.de
Internet: www.wissen-agentur.de

Follow WISSENAgentur on Twitter…..

Wirtschaftsprognosen – Das kollektive Schwarmversagen

1Shares
Stellen Sie sich vor, es ist Rezession und keiner macht mit! Gerade verdunkelt sich das Geschäftsklima über Deutschland – Finanzanalysten sehen eine massiv aufsteigende Rezessionsgefahr in den nächsten Monaten. Unternehmer in allen möglichen Branchen prognostizieren allerdings das genaue Gegenteil derzeit. Der Autoabsatz zieht weiter an, der Auftragseingang der Maschinenbauer kennt nur die Richtung nach oben. Machen wir unser Schicksal womöglich selbst? Schauen wir lieber in den Abgrund als nach vorn? Antworten darauf liefert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe Winfried Neun.
.
Prognosen über Prognosen
Kaum eine Woche vergeht ohne neue erschreckende Wirtschaftsprognosen. Die Experten und solche, die sich dafür halten, prognostizieren ein Null-Wachstum und sehen bereits eine neue Weltwirtschaftskrise auf uns zukommen. Und die Anzeichen dafür sind nicht zu verkennen. Die Euro-Krise und die immensen Geldmengen, die nun in verschuldete und schlecht wirtschaftende EU-Ländern fließen, fehlen der heimischen Wirtschaft für Investitionen, da die Banken als Kreditgeber kaum noch Risiken eingehen wollen. Die Banken werden sogar mit erhöhten Eigenkapitalquoten dazu gezwungen, eine Risikovorsorge zu betreiben, die möglicherweise nicht nötig ist. Dazu kommt, dass die größte Wirtschaftsmacht der Welt, die USA, seit Jahren nicht mehr richtig auf die Beine kommt und somit folgerichtig der kurze Aufschwung seit Ende der Finanzkrise 2009 völlig an den Amerikanern vorbeigegangen ist. Dies sind alles keine positiven Vorzeichen für eine stabile Weltwirtschaft und einen nachhaltig getragenen Aufschwung.

Was stimmt denn nun?
Demgegenüber sind aber auch die Meldungen im Gedächtnis, die gänzlich anders vorhersagen. Volle Auftragsbücher im Maschinenbau und ein Absatzrekord nach dem anderen in der Automobilindustrie zeugen von einem Aufschwung, der längst das Niveau der Vorkrisenzeit vor 2008 erreicht hat. Wem sollen wir also glauben? Den Experten, die einen Abschwung vorhersagen oder den nüchternen Zahlen, die das Gegenteil für den Moment belegen. An dieser Stelle setzt die Psychologie und die Neurobiologie ein und an. Unser Gehirn hat es nämlich gelernt, seine eigene Wahrheit zu entwickeln und schert sich einen Teufel um die Wahrheit derer, die uns etwas erzählen oder berichten.

Selbstgemachte Wahrheiten
Zum Beispiel die aktuelle Berichterstattung in den TV-Medien. „bad news sind good news“, so der Tenor der wirtschaftspolitischen Sendungen und Talkrunden. Immer wieder wird uns als Zuschauer in aller Ausführlichkeit beschrieben, dass eine Krise kommen muss und welche fatalen Auswirkungen beispielsweise ein Austritt Griechenlands aus der EU für Deutschland hätte. Die Wahrnehmung der meisten Zuschauer ist eher abgeschwächt, wenn nicht sogar gelangweilt. Die Ursache liegt vor allem darin, dass wir uns nur dann mit kritischen Themen auseinander setzen wollen, wenn wir selbst betroffen sind. Erst wenn eine kritische Hürde des Leidensdruckes bei uns selbst überschritten wird, nehmen wir die präsentierte Wahrheit auch bewusst wahr. Vor dieser imaginären Hürde suchen wir uns die Punkte heraus, welche uns interessieren oder unterhaltenden Charakter haben. Somit ist die verbreitete Wahrheit nicht die des Senders (was A sagt), sondern die Wahrheit, welche der Empfänger verstehen will (was B versteht).

Opfer der eigenen Wahrnehmung
Und da die Krise in Deutschland durch politische Maßnahmen für die Bevölkerung künstlich abgeschwächt wurde, ist die imaginäre Hürde bei weitem noch nicht erreicht. Daher treffen wir Entscheidungen auf Wahrheiten, die wir uns selbst ausgewählt haben, die aber oftmals im Widerspruch zu denen der medialen Öffentlichkeit oder den Experten stehen. Fehlentscheidungen sind die Folge und das Richtige wird nicht mehr erkannt – wir sind somit ein Opfer der eigenen Wahrnehmung geworden. Dessen nicht genug gibt es in unserer Kommunikation eine Vielzahl von Gefahren, die es fast unmöglich machen, das Richtige aus dem großen Angebot an Informationen auszuwählen – nur die bewusste Bearbeitung der Kommunikationsspirale hilft uns hier das Schlimmste zu verhindern.

Grenzen der Verarbeitung
Aber auch dieses bewusste Bearbeiten der Kommunikationsspirale stößt an Grenzen. Denn wenn jede Woche eine neue Prognose über uns hereinbricht und jeden Tag eine neue Meldung über so wichtige Kennzahlen unserer Ökonomie veröffentlicht wird, stoßen auch wir an unsere Grenzen. Prognosen sind nicht unwichtig und haben ihre Bedeutung. Die Frage ist vielmehr, wie gehen wir mit diesem Werkzeug um. Wie setzen wir Erkenntnisse aus den Prognosen in unser aktuelles, wirtschaftliches und persönliches Verhalten um? Genau hier ist ein zentraler Veränderungsansatz für die Zukunft versteckt. Dieser Ansatz basiert nicht nur auf den Erfahrungen aus der Wirtschaftskrise, sondern auch auf Grundmodellen der Psychologie und dem menschlichen Verhalten.

Ein Beispiel: Sie wollen ihr Unternehmen modernisieren und brauchen dafür kompetente Unterstützung – also Banken, Anwälte, Steuerberater, Ingenieure oder Consultants. Ob sich ihr Vorhaben auch umsetzen lässt, wissen Sie noch nicht. Sie sind quasi in der Hand Ihrer Berater und deren Einschätzung. Welchen Einfluss werden die Meinungen auf ihre Entscheidung haben? Hierzu hat die Psychologie eine klare Aussage – eine hohe Bedeutung. Warum? Ganz einfach: In kritischen oder die eigene Lebenswelt gravierend verändernden Situationen suchen wir automatisch nach Menschen, die scheinbar mehr wissen oder mehr Erfahrung haben als wir. Wir orientieren uns an anderen Personen und deren Zukunftswissen bzw. Prognosen. Prognosen nehmen uns die Angst vor dem Ungewissen und dienen zur Orientierung. Umso höher der Leidensdruck wird, desto mehr glauben wir den Prognosen oder Erfahrungen unserer Mitmenschen. Die Suche nach vermeintlicher Sicherheit, also einer Sicherheit, die es nicht gibt, verführt uns. Prognosen oder Erfahrungsberichte werden zum Alibi für unser Verhalten. Aus Angst vor den Konsequenzen lassen wir lieber alles beim Alten und glauben der Meinung von Experten.

Suchen wir Gründe für die Nicht-Veränderung?
Und genau her liegt die Gefahr. Glauben wir nun – oder suchen wir nur einen Grund die Veränderung auf die lange Bank zu schieben bis sie sich endgültig erledigt hat. Warum hat sich beispielsweise der Merkelsche Begriff „Alternativlos“ so festgesetzt, dass kaum ein Befürworter der EU-Transferunion ohne diesen auskommt? Die Antwort: Weil er tagtäglich wiederholt und nicht in Ruhe hinterfragt wird. Würde er hinterfragt, was gottlob derzeit in ersten Ansätzen passiert, so würde der Begriff wieder verschwinden und seine Wirkung wäre nicht so „absolutistisch“ wie derzeit. Damit wird den politisch und wirtschaftlich Mächtigen in dieser Republik eine besondere Verantwortung in der Bewältigung und der Reaktion auf echte und vermeintliche Krisen zugesprochen. Besonnenheit und Gelassenheit sind zentrale Signale, die selbst düsterste Prognosen ertragbar und bewältigbar erscheinen lassen. Die Nutzung von Prognosen für subjektive Machtspiele oder Einflussnahme ist aus psychologischer Sicht verwerflich, wenn nicht sogar strafbar. Wenn nicht die, die wir frei gewählt haben, wer dann soll uns helfen, diese düsteren Prognosen so zu verarbeiten, dass sie uns nicht jeden Mut zur Handlung rauben und uns nicht in die Irre führen, sondern den Raum lassen für die Entwicklung von Lösungen.

Genau hier liegt das Problem wechselnder Prognosen. Durch ein eingeschränktes Vertrauen in die Mächtigen in unserem Land bekommen Prognosen plötzlich eine derartige Schlagkraft, dass wir wie gelähmt in eine Schockstarre verfallen. Die Prognosen werden somit zu Verführern, denen wir fast willenlos Glauben schenken wollen, wenn sie uns nur tagtäglich immer wieder neue vermeintliche Wahrheiten präsentieren. Sie helfen uns dann nicht, sondern erschweren es, das wirklich Richtige und Wichtige zu erkennen. (von Winfried Neun)

Worauf es wirklich ankommt lesen Sie im eBook / Buch von Autor Uwe Melzer 50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben.


WISSEN Agentur
Rettung für Deutschland
WISSEN Agentur
Mittelstandsberatung
Ganzheitliche Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten:
Motivation, Coaching, Marketing, Verkauf und IT
Uwe Melzer
Kandelweg 8
D-78628 Rottweil
Telefon: 0741 / 9422663
Fax: 0741 / 57067
Mobil: 0176 – 82119985
E-Mail: info@wissen-agentur.de
Internet: www.wissen-agentur.de

Follow WISSENAgentur on Twitter…..

Wie visionär ist Ihr Unternehmen. Sichern Sie Ihren unternehmerischen Erfolg durch eine klare Vision.

1Shares
Nach verschiedenen Untersuchungen und Firmenanalysen im großen Stil haben nur 38 % aller Unternehmen visionäre Ziele. Visionäre Strategien sind aber die Grundlage einer Innovationskultur und Basis von langfristigen Unternehmenserfolgen. Richtig formuliert haben Sie eine klare Signalwirkung an Interessenten, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Führungskräfte. Moderne Unternehmensführung bedeutet, das Unternehmen mit den besten Mitarbeitern ist am erfolgreichsten. Weitere namhafte Studien zeigten, dass ca. 80 % aller Mitarbeiter nicht positiv motiviert sind. Ähnlich Zahlen finden sich erstaunlicherweise auch bei Führungskräften. Dies bedeutet nur 20 % aller Unternehmen, von den 38 %, die visionäre Ziele haben, konnten dies positiv umsetzen. Es ist davon auszugehen, dass die Unternehmen, die keine Vision haben, in der Regel über die unmotivierten Führungskräfte und unmotivierten Mitarbeiter verfügen.
.
Sie wollen langfristigen und dauerhaften Erfolg. Dann werden Sie kreativ und finden Sie die richtige Vision für Ihr Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter, Führungskräfte, Interessenten, Kunden und Lieferanten begeistert. Wir helfen Ihnen dabei. Vision, Motivation und Coaching sind unsere Stärken.

Lesen Sie das eBook / Buch von Autor Uwe Melzer 50 biblische Erfolgsgrundlagen im Geschäftsleben. Hier finden Sie im 1. Kapitel wie Sie eine Vision entwickeln. Leseproben hier >>>


WISSEN Agentur
Rettung für Deutschland
WISSEN Agentur
Mittelstandsberatung
Ganzheitliche Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten:
Motivation, Coaching, Marketing, Verkauf und IT
Uwe Melzer
Kandelweg 8
D-78628 Rottweil
Telefon: 0741 / 9422663
Fax: 0741 / 57067
Mobil: 0176 – 82119985
E-Mail: info@wissen-agentur.de
Internet: www.wissen-agentur.de

Follow WISSENAgentur on Twitter…..