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Laufen – 10 Fragen, die sich Läufer häufig stellen

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1. Macht Laufen vor dem Frühstück schlank?
Laut Ingo Froböse ist der Trainingszeitpunkt nicht für die Fettverbrennung ausschlaggebend: „Grundsätzlich wird bei Ausdauersport wie Laufen immer Fett verbraucht, unabhängig von der Tageszeit“, meint der Sportwissenschaftler. Besonders für Anfänger ist Frühsport nicht geeignet, denn um Leistung bringen zu können, benötigt der Körper Kohlenhydrate. Die dafür benötigten Speicher werden aber in der Nacht entleert. So kann die Leistung beim Frühsport sehr schnell einbrechen. Wer dennoch morgens trainieren möchte, sollte zuvor eine kleine Banane oder einen ähnlichen gesunden Snack mit vielen Kohlenhydraten essen.

2. Ist jeden Tag laufen effektiver?
„Die Pause macht den Erfolg“, erklärt Ingo Froböse. Sport belastet den Körper, der danach Zeit braucht, sein Gleichgewicht wiederherzustellen und sich auf die nächste Belastung vorzubereiten. Als Faustregel gilt: Nach einem Ausdauertraining wie Joggen oder Radfahren braucht man 36 Stunden Pause bis zur nächsten Trainingseinheit. Nur bei leichtem Sport kann man jeden Tag trainieren – zum Beispiel wenn man abends eine Stunde Walking macht oder joggt, ohne aus der Puste zukommen.

3. Sollte man während des Trainings etwas trinken?
Schweiß besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Schon ein Liter Flüssigkeitsverlust kann die Leistung um zehn Prozent vermindern. Daher ist es für Läufer wichtig, ausreichend zu trinken. Ingo Froböse rät, nach dem Sport einen halben bis einen Liter zu trinken. Nur wenn die Belastung länger als 60 Minuten andauere, sollten auch während dem Sport Trinkpausen eingelegt werden.

4. Kann man mit Dehnen Muskelkater vorbeugen?
Um Krämpfe und Muskelkater zu vermeiden, kommt es auch auf die richtige Vor- und Nachbereitung beim Sport an. Wer sich gut aufwärmt und die Muskeln dehnt, gewöhnt sie langsam an die Belastung. „“Dehnen ist zwar hervorragend geeignet, um Sport nachzubereiten, weil die Übungen dem Muskel bei der Regeneration helfen“, erklärt Froböse. Doch gegen Muskelkater hilft das Stretching nicht. Der Sportexperte rät, die ersten Minuten bewusst langsam zu laufen und nach dem Joggen mit einem Spaziergang die Durchblutung und Heilung der Muskeln zu fördern. Nach der Anstrengung als Nachbereitung seien Dehnübungen ebenfalls gut, dass sich dadurch langfristig die Beweglichkeit verbessert und sich die Muskulatur schneller regeneriert.

5. Wie lange muss ich laufen, um Fett zu verbrennen?
Professor Ingo Froböse räumt mit dem Mythos auf, Fett werde erst nach einer halben Stunde verbrannt. Die Fettverbrennung steigert sich zwar im Laufe des Trainings, beginnt jedoch schon in den ersten Minuten des Trainings. Nach einer Steigerung in den ersten 12 bis 15 Minuten bleibt die Fettverbrennung jedoch auf diesem Level, welches stundenlang gehalten werden kann, so der Sportwissenschaftler. Er empfiehlt eine nicht zu hohe Intensität. Dabei sollten 55 bis 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz erreicht werden. Effektiv ist ein Training von 30 bis 45 Minuten, wenn Fett verbrannt werden soll. Bei regelmäßigem Training greift der Körper übrigens nach drei bis sechs Monaten stärker auf die Fettreserven zurück.

6. Was ist der Fettverbrennungspuls?
Der „Fettverbrennungspuls“ ist ein relativ niedriger Pulsbereich, indem angeblich am meisten Fett verbrannt wird. Die meisten Ratgeber empfehlen, bei etwa 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz zu trainieren. Diese wiederum berechnet sich aus 220 Schlägen pro Minute minus Lebensalter. Das heißt, bei einem 40-Jährigen liegt der optimale Puls etwa bei 108 Schlägen pro Minute ((220 minus 40)x 0,6).

7. Kann ich beim Laufen gezielt den Bauch wegtrainieren?
Ganz so einfach ist es laut Professor Ingo Froböse nicht. Der Körper hat einen Gesamtstoffwechsel, das bedeutet: Polster an Bauch und Beinen sind eine Art „Depots“ für Notzeiten. Bevor diese verschwinden, nimmt man zuvor an den Waden, Armen und auch im Gesicht ab. Wer seine Muskeln hervorlocken will, muss auf Ausdauer, gepaart mit einer leichten, ausgewogenen Ernährung setzen.

8. Was tun bei Seitenstechen?
Untrainierte Einsteiger werden häufiger von Seitenstechen geplagt. Der Körper hat sich noch nicht an die Belastung gewöhnt und verteilt das Blut nicht optimal im Körper. Grundsätzlich sollte man bei Seitenstechen lieber langsam weitergehen statt stehen zu bleiben. Einsteigern rät Froböse zu einem Intervalltraining, bei dem man beispielsweise erst 15 Minuten joggt, dann fünf Minuten langsam geht, dann wieder eine Viertelstunden joggt und so weiter. Diese Wechsel dienen dazu, den Körper auf längere Strecken vorzubereiten. Mit der Zeit sollte man es dann schaffen, mindestens 45 Minuten am Stück zu joggen.

9, Was bringt Intervall-Training?
Gezieltes Intervalltraining verbessert Ausdauer und Geschwindigkeit. Außerdem steigert es den Nachbrenneffekt. Noch Stunden nach einem normalen Training verbrennt der Körper bis zu 200 Kalorien. Beim Intervalltraining mit Einheiten von acht mal zwei Minuten verbraucht ein 75-Kilo-Mann mehr als 700 Kalorien. Und so geht’s: fünf Minuten Warmlaufen, danach das Tempo für ein bis drei Minuten steigern. Gehen oder traben Sie anschließend, bis Sie sich wieder erholt fühlen und starten dann die nächste Tempobelastung. Machen Sie fünf bis zehn Wiederholungen, und beenden Sie das Training mit einem fünfminütigen lockeren Auslaufen.

10. Wie lange hält ein Laufschuh?
Die meisten Experten raten zu einem Wechsel nach 500 bis 1000 Kilometern. Wie schnell ein Laufschuh verschleißt, hängt jedoch nicht nur von der Kilometerzahl, sondern auch von dem Gewicht des Läufers, dem Untergrund sowie der Technik ab. Daher ist es ratsam, sich verschiedene Schuhe anzuschaffen und diese im Wechsel zu tragen. Ein Schuh muss spätestens dann ausgetauscht werden, wenn er außen oder innen Verschleißerscheinungen, Dellen, Rillen oder eine schief gelaufene Sohle aufweist. (Artikelquelle: akl/t-online)

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Sport macht nicht sofort schlank – geben Sie nicht zu früh auf!

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Wenn trotz Sport die Pfunde nicht purzeln, ist das nicht ungewöhnlich. Halten Sie durch und Sie bekommen ein tolle Figur!

(Quelle: Foto Thinkstock by Getty-Images / akl / t-online.de)
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Nach der Arbeit rein in die Laufschuhe und schon rennt man den Winterpfunden davon – oder etwa doch nicht? Meist verharrt der Zeiger der Waage stur auf einer Stelle und manchmal zeigt er sogar noch mehr an, als vor dem Sport. Entmutigen lassen sollte man sich davon aber nicht, denn Sport macht nicht sofort schlank. Das sind die häufigsten Gründe, warum sich auf der Waage nichts tut.

Wir essen oft mehr Kalorien als wir verbrennen
Wenn wir nach einem langen Lauf erschöpft zu Hause ankommen, haben wir das Gefühl, eine ganze Menge Fett verbrannt zu haben. Denn schließlich haben wir uns ordentlich angestrengt. Doch das täuscht leider: Mit einer halben Stunde Jogging verbrauchen wir nur ungefähr 300 Kilokalorien. Wer sich dann mit einer großen Mahlzeit belohnt, hat schnell mehr Energie zu sich genommen, als er verbrannt hat. Und nimmt so trotz Sport nicht ab.

Neue Muskeln machen sich auf der Waage bemerkbar
Doch nicht nur ein Plus an Kalorien macht sich auf der Waage bemerkbar. Mit dem Sport kommt nämlich auch der Muskelaufbau, da sich der Körper an die neue Herausforderung anpasst. Es kann sogar passieren, dass man kurzfristig mehr wiegt als vorher. Nämlich dann, wenn die Muskelmasse zunimmt, aber der Fettabbau noch nicht begonnen hat.

Geduld lohnt sich
Zeigt der Zeiger der Waage überhaupt keine Veränderung an, kann es auch sein, dass Fett abgebaut und parallel Muskeln aufgebaut werden. Durch die Umverteilung stagniert die Waage erst einmal. Doch keine Sorge: Muskeln verbrennen auch im Ruhezustand ordentlich Energie. Mit etwas Geduld wird die Waage bald weniger anzeigen. Und auch wenn auf der Waage nichts gleich etwas passiert, merkt man doch, dass Beine, Bauch und Po wesentlich straffer und fester werden.

Auch Wasser wiegt schwer
Nach einem richtig anstrengenden Training kann die Waage auch kurzfristig mal mehr anzeigen. Das liegt daran, dass der Körper vermehrt Wasser einspeichert, das er für die Regeneration von Muskeln benötigt.

Wichtig aber ist, dass man den Fokus nicht nur auf das Gewicht legt. Denn egal was die Waage anzeigt: Sport ist gesund, baut Muskeln auf, strafft das Gewebe, fördert die Durchblutung und baut Stress ab.

Das sind die besten Sportarten zum Abnehmen

Joggen
Joggen steht im Ranking der Fatburner-Sportarten auf Platz eins. Bei 70 Kilo Körpergewicht und mittlerem Lauftempo werden nach 30 Minuten 350 Kalorien verbrannt.

Nordic Walking
Nordic Walking: Beim strammen Marschieren mit Stöcken verbrennt der Körper durchschnittlich 340 Kalorien in einer halben Stunde.


Radfahren
Radfahren ist nicht nur Gelenk schonend, sondern lässt auch die Pfunde purzeln: Nach 30 Minuten verbrennt ein 70 Kilo schwerer Mann 336 Kalorien.

Krafttraining
Krafttraining ist ein optimaler Fatburner. Bei 70 Kilo Körpergewicht werden nach 30 Minuten circa 240 Kalorien verbrannt.

Schwimmen
Gute Nachricht für Wasserratten: Beim schnellen Brustschwimmen baut ein 70 Kilo schwerer Körper in 30 Minuten 336 Kalorien ab.

Skaten
Auch Skaten hilft beim Abnehmen: Nach 30 Minuten sind bei 70 Kilo Körpergewicht knapp 260 Kalorien verbrannt.

Gymnastik
Gymnastik strafft den Körper an den richtigen Stellen und aktiviert die Fettverbrennung: Nach 30 Minuten verbrennen immerhin 148 Kalorien.

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